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Von der Neugründung bis 1980:
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Am 15. Januar 1946 trafen sich ehemalige Mitglieder des Arbeiter-Gesangvereins "Bruderbund" und junge, sangesfreudige Männer zu einer Besprechung. In dieser Besprechung beschlossen 42 Sänger den Gesangverein Bruderbund zu gründen und wählten die erste Verwaltung:
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Als Verwaltungsmitglieder wurden gewählt: Vereinsvorstand Josef Klotz Schriftführer Albert Fetzner Sängervorstand Albert Jäckel 1. Beisitzer Herbert Warth Kassenwart Martin Fetzner 2. Beisitzer Martin Zipperle
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Der erste Dirigent Adolf Seiler wurde am 25. Januar gewählt. Bei der Beerdigung des ehemaligen Mitgliedes Franz Anton Zöller am 6. April trat die neugegründete Chorgemeinschaft erstmals in der Öffentlichkeit auf. Es folgte ein weiterer Auftritt am 1. Mai und am 19. Oktober fand eine Mitgliederversammlung statt. Das erste Jahr nach der Neugründung wurde am 29. Dezember mit einer Weihnachtsfeier erfolgreich beendet.
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Sängerspruch des G. V. Bruderbund Untergrombach
Durch Lied und Sang begeistern wir und öffnen weit der Freiheit Tür. Zum Kampf du freie Sängerschar und hoch die Freiheit immerdar.
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Adolf Seiler Chorleiter von 1946 - 1954
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Die darauf folgenden Jahren waren geprägt vom Wiederaufbau und der Neuordnung des öffentlichen Lebens, die auch die Chorgemeinschaft betraf. Die Gesangvereine wurden im Deutschen und Badischen Sängerbund organisiert; es gab keine Arbeitergesangvereine mehr. Es wurden wieder Sängerfeste und Chorwettbewerbe abgehalten, die auch vom Gesangverein Bruderbund mit Erfolg besucht wurden. Diesen Erfolg verdankte die junge Chorgemeinschaft ihrem vorbildlichen Dirigenten Adolf Seiler. In unermüdlicher Kleinarbeit lehrte er den Sängern das Singen im Chor, nicht nur in der Singstunde, sondern auch in vielen unentgeltlichen Privatstunden bei sich zu Hause. Albert Fetzner löste im Januar 1950 Josef Klotz als 1. Vorsitzender ab. 1951 beschloss der Verein, durch die Initiative von Albert Fetzner und Herbert Warth, am 1. Mai ein Fest mitten im Wald unter der freien Natur zu veranstalten. Dieses "Waldfest" wurde zum festen Bestandteil im Vereinsleben und lebt heute als "Maifest" in der Ortsmitte weiter. Aus gesundheitlichen Gründen legte Adolf Seiler im Januar 1954 den Dirigentenstab nieder. Der Verein dankte seinem ersten Dirigenten nach der Neugründung, durch die Ernennung zum Ehrendirigenten. Roland Penz ein junger, dynamischer Dirigent aus Karlsruhe übernahm die musikalische Leitung des Vereins. Unter seiner Stabführung erfuhr der Chor einen künstlerischen Aufschwung, dass sich auch an seiner Sängerzahl von nahezu 60 jungen Sängern bemerkbar machte. Wegen Terminschwierigkeiten gab Roland Penz im September 1955 sein Amt ab und Alfred Kunzmann aus Karlsruhe wurde sein Nachfolger. Im gleichen Jahr am 12. März 1955 wählte man in der Generalversammlung Herbert Warth zum neuen 1. Vorsitzenden.
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Männerchor bei 50 jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 1956
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Das 50 jährige Bestehen feierte man in den Pfingsttagen vom 19. bis 21. Mai 1956, verbunden mit der Weihe einer neuen Vereinsfahne. Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden in einem vom Verein erstellten Festzelt auf dem damaligen Sportplatz des Turnvereins Untergrombach statt. Nach einem schweren Verkehrsunfall legte Dirigent Alfred Kunzmann 1957 sein Amt nieder. Mit Horst Fürniß wurde ein junger Mann verpflichtet der dem Chor neuen Impulse gab. Unter seiner Leitung führte man mit großem Erfolg 1958 erstmals die Operette "Der Graf von Olala" auf. Am 02.12.1959' strahlte der SWF in einer Sendung erstmals in der Geschichte des GV Bruderbund, 5 Liedvorträge des Chores aus. Überraschend für alle Sänger trat im Februar 1963 Dirigent Horst Fürriß aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurück Als neuen Chorleiter verpflichtete man Karl-Heinz Kubeczka, der es geradezu meisterlich verstand, aus dem vorhandenen Chor einen Klangkörper zu entwickeln, der überall bei seinen Auftritten sehr erfolgreich war. Nach 10 jähriger Amtszeit gab Herbert Warth 1965 seinen Vereinsvorsitz ab. Zum Nachfolger wählte man in der Generalversammlung den bisherigen 2. Vorsitzenden Otto Doll. Das 60 jährige Bestehen beging man mit einer Feierstunde am 24. September 1966 im Engelsaal. Im Mittelpunkt dieses Festabend standen die Ehrungen verdienter Sänger für 60-, 50- und 40 jähriges aktives Singen.
Mit einem "Mozartkonzert" in der Weihnachtsfeier am 15. Dezember 1968 im überfüllten Engelsaal, überraschte der Verein seine Freunde und Mitglieder. Unter der Leitung seines Dirigenten Karl-Heinz Kubeczka feierte der Chor mit seinen Solisten Karl-Heinz Schleicher (Bariton) und Eduard Schleicher (Baß) einen großen Erfolg. Ein Orchester, bestehend aus 20 Musikliebhabern und Mitglieder der badischen Staatskapelle, begleitete den Chor. Glanzstück dieses Abends war zweifelsfrei der Auftritt der Sopranistin Anneliese Bischof; ein gern gesehener Gast in Untergrombach. Chorleiter Karl-Heinz Kubeczka bekam 1969 einen Lehrstuhl an der Universität Hamburg und hat uns ungern verlassen. Der damalige Vizedirigent Oskar Hannich übernahm den Dirigentenstab und setzte die Arbeit von Karl-Heinz Kubeczka kontinuierlich fort. In der Winterfeier am 15. Januar 1972, verbunden mit dem 65 jährigen Bestehen des Vereins, trat erstmals mit dem Männerchor ein Kinderchor auf. An diesem Abend trat ein Musiktrio aus Karlsruhe auf, für dessen Verpflichtung sich Philipp Zöller verantwortlich zeichnete. In der Generalversammlung am 25. März 1972 gab Otto Doll sein Amt als 1. Vorsitzender ab und Friedbert Hannich übernahm die Vereinsführung. Dirigent Oskar Hannich gab 1973 aus gesundheitlichen Gründen sein Amt auf und Gerhard Ullrich wurde als neuer Dirigent verpflichtet. Am 31. März 1973 übernahm Herbert Warth in der Generalversammlung wieder die Vereinsführung. Mit Helmut Jäckel besuchte er viele Frauen, um diese für einen Frauenchor zu werben. Die erste Singstunde des Frauenchores fand am 23. August 1973 im Nebenzimmer des Gasthauses "Zum Engel" statt. Mit den Frauen kam neuer Schwung in die Chorgemeinschaft; die Frauen sind heute ein fester, aktiver Bestandteil des Vereins. In der Generalversammlung am 9. März 1974 wurden mit Elfriede Schneider, Elfriede Stelzer und Margarethe Adam drei Frauen als Beisitzer in die Verwaltung gewählt.
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